Mit ihrer Idee von einem Tag der Kulturen hat Anke Fabian, Geschäftsführerin des Vereins
movings'cool, offensichtlich den Nerv vieler Düsseldorfer getroffen. Denn mehr als 35 internationale Gruppen gestalten am Sonntag, 17. August, rund um den Oberbilker Markt ein „atemloses non- stopp- Programm mit Musik, Tanz, Diskussionen und einem Umzug durch überbuk", sagte Fabian schwärmend. Sie ist begeistert über die spontane Mitarbeit von Gruppen aus unterschiedlichen Ländern und freut sich über einen unerwarteten Nebeneffekt: „Bisher kannten sich die einzelnen Vereine untereinander nicht. Aber bei der Vorbereitung haben sie sich besser kennengelernt. Wenn jetzt beispielsweise Marokkaner und Koreaner gemeinsam Witze machen, ist das ein Erfolg", erzählte Fabian.
Dass der Tag der Kulturen mit seinem Programm und mit der Vorbereitung durch viele Gruppierungen einen neuen Gemeinschaftssinn stiften kann, davon ist auch die Bürgerstiftung überzeugt, die das Engagement von Bürgern durch Spenden unterstützt. „Düsseldorf sieht sich als internationale Stadt, und es kommt ihr zu Gute, wenn sich die Bürger verschiedener Nationalitäten anerkannt fühlen", erklärte Suzanne Oetker-von Franquet, Vorsitzende der Bürgerstiftung. Bewusst hat Anke Fabian, die sich neben ihren Beruf als Marketingberaterin ehrenamtlich engagiert, für den Oberbilker Markt als Zentrum des Tags der Kulturen entschieden. „Er ist hässlich und muss dringend aufgewertet werden - zusammen mit den Menschen, die in diesem Stadtteil leben", sagte sie. Das Fest soll auch zeigen, was dort alles möglich sein könnte. Etwa 30 Verkaufs- und Infostände wird es geben, dazu eine Bühne mit Tanz, Musik und Diskussionen.
Höhepunkt ist ein Festzug mittags durch Oberbilk. Er soll bunt werden, dafür sorgt auch der Pantomime Nemo. Er führt mit Kindern, die rote Nasen tragen, den Zug an. Wer am Zug teilnehmen oder den Tag unterstützen will, kann sich bei Anke Fabian unter info@movings-cool.de melden.