Die Lust am Lesen fördern - das hat sich das Netzwerk „Düsseldorfer Leseband(e)" zum Ziel gesetzt. Gestern hatten die vier Initiatoren die Netzwerkpartner zum offiziellen Gründungstreffen in das Haus der Unternehmerschaft an die Achenbachstraße geladen. „Wir möchten im Netzwerk gemeinsame Projekte für Düsseldorf initiieren, Synergieeffekte herstellen und vor allem die Lese-Kompetenz der Kinder und Jugendlichen fördern", erklärt Mit-Gründerin Anja Bergmann vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Das erste „Lese-Netzwerk" der Landeshauptstadt will nun bestehende Aktivitäten sichtbarer und transparenter machen und neue Aktionen ins Leben rufen wie etwa einen Lese-Kalender mit Terminen rund um das Lesen oder ein großes „Düsseldorfer Lesefest" im November. Gründungsinitiatoren des Netzwerks sind Hella Theill von „Düsseldorf liest vor", Christoph Sochart, Geschäftsführer der Stiftung Pro Ausbildung und Unternehmerschaft Düsseldorf, Anja Bergmann vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Pädagogin Angelika Menzel-Trojahn. „Wir holen alle Leseakteure Düsseldorfs an einen Tisch. Das gab es bisher noch nicht. Gemeinsam schaffen wir eine neue Plattform für den Wissens- und Informationsaustausch", erklärt Christoph Sochart. Darüber hinaus ermögliche das Netzwerk „allen Leseförderern in Düsseldorf mit einer Stimme zu sprechen". Über 20 Organisationen haben sich schon bereit erklärt, sich im Netzwerk zu engagieren. Netzwerkpartner sind unter anderem das „Junge Schauspielhaus", Kultur- Jugend- und Schulverwaltungsamt, die Stiftung Lesen, die Düsseldorfer Bürgerstiftung, die Stadtbücherei, das Literaturbüro NRW und die Rheinische Post. Die Schirmherrschaft hat NRW-Minister Armin Laschet übernommen: „Solche Initiativen müsste es mehr in NRW geben", so Laschet. Außerdem übernehmen prominente Düsseldorfer die Rolle von „Lese-Botschaftern"-wie zum Beispiel Schuldezernent Burkhard Hintzsche. „Das sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit", so Hella Theill.
Beim „Düsseldorfer Lesefest", vom 11. November bis 13. November möchte sich das Netzwerk das erste Mal der Öffentlichkeit präsentieren.
Informationen für Organisationen, Unternehmen und Privatleute, die sich im Netzwerk engagieren möchten, gibt es bei der Stiftung Pro Ausbildung unter Telefon 66 90 812 oder im Internet unter www.proausbildung.de/lesebande