Düsseldorfer Nachrichten

Seit elf Jahren existiert das Trebecafe hinterm Haupt­bahnhof und bietet jun­gen, drogensüchtigen Frauen, die auf der Straße leben, Ruhe, Schutz, Essen und medizinische Versor­gung. Ursula Zingraf, eine langjährige Spenderin, hat nun 100 000 Euro für das Trebecafe angelegt. „Ich möchte für die Zukunft Vorsorgen; das die Mäd­chen eine lange Zeit etwas von dem Geld haben", sagt sie. Das Kapital wurde fest angelegt und nur die Erträge werden jährlich ausgeschüttet. 2500 Euro wurden nun zum ersten Mal überwiesen. Diese fließen in die medizinische Versorgung der jungen Frauen: Der Behandlungsraum wurde ausgestattet, Medi­kamente angeschafft und die Frauenärztin, welche jede Woche kommt, bezahlt. Ursula Zingraf hat selber keine Kinder. „Ich hatte eine schöne Kindheit und habe eine glückliche Ehe geführt. Davon wollte ich nun etwas abgeben." Zirka 400 000 Euro kostet das Trebecafe jährlich. Die Kosten tragen zur Hälfte die Stadt Düsseldorf und die Diakonie. Die restlichen 50 Prozent müssen durch Spenden finanziert werden.

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